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Eine echte Offenbarung … das Garmin Oregon 650 im Test

oregon650_fotos_02Anfang Januar 2013 teilte Garmin in einer Pressemitteilung zur Messe „CES“ in Las Vegas mit, dass schon sehr bald eine neue Oregon-Serie auf den Markt kommen wird. Für mich und viele andere war das eine ordentliche Überraschung. Vor allem sollte es sich bei der neuen Serie laut Ankündigung auch nicht nur um ein reines „Facelift“, der immer noch sehr guten Vorgängermodelle (Oregon 450 und 550) drehen. Einige neue Funktionen, gesteigerter Bedienkomfort und ein deutlich besseres Display machten mich neben dem sehr hochwertig wirkenden Design äußerst neugierig.
Garmins neue Designrichtlinie, welche aus meiner Sicht tatsächlich sehr hochwertig wirkt, erlebte ich Ende 2011 erstmals beim neuen eTrex 30. Im Gegensatz zu vielen anderen, damals bereits existierenden, GPS-Empfängern von Garmin, war dieses Gerät exzellent verarbeitet, sah gut aus und war sehr robust … wenn man vom kratzempfindlichen Display mal absieht. Aus dem täglichen Gebrauch kannte ich zuvor nur das gelbe eTrex h. Mit dem neuen eTrex 30 verbesserte ich mich damals daher um Längen, was zunächst allerdings quasi zwangsläufig in einer leichten Überforderung mündete … zuviel Neues auf einmal. 😉
Ende 2012 wechselte ich dann aufgrund der besseren Bedienbarkeit doch noch auf ein Oregon 450 um. Das Display des eTrex 30 wurde mir mit der Zeit zu klein und gerade auf dem Rad ist ein Touchscreen anstelle eines Joysticks durchaus Gold wert. Allerdings ging ich mit dem Kauf des Oregons damals einen kleinen Kompromiss ein: ich tauschte das grandiose Display des eTrex 30 gegen das dunkle, etwas milchige und dadurch schwerer ablesbare Touch-Display des Oregons 450. Aber mit dem Kompromiss und der ein oder anderen winzigen Unzulänglichkeit in der Software/Bedienung des Oregons 450 konnte ich gut leben.

Die neue Oregon-Serie versprach aus meiner Sicht nun aber genau die kleinen Probleme abzustellen, die ich mit dem Oregon 450 immer mal wieder hatte. Aber ob ich es dann wirklich kaufen würde, wusste ich noch nicht … 379 Euro (UVP) für das Oregon 600 und 449 Euro (UVP) für das Oregon 650 sind nunmal keine geringen Beträge.
Ich schrieb dann einfach Garmin Deutschland an und fragte nach einem Testgerät. Ende Juni wurde mir nach einigen Wochen Wartezeit ein Garmin Oregon 650 zugeschickt. Kurze Zeit nach dem Auspacken des neuen GPS-Geräts war dann klar: „Das wird gekauft!“ 😉 Weiterlesen →

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Und? … Hatta!

2013_09_hattaAm gestrigen Samstag gings für einige Cacher-Kollegen und mich von Münster aus mit Rad und Zug nach Emden. Gemeinsam machten wir uns wieder mal auf die Suche nach Geocaches jeglichen Typs und konnten dabei auch die Gegend erkunden.
Solche Cachetouren mit einem oder mehreren Cacher-Freunden sind bei mir in den letzten Monaten eher die Regel geworden. Alleine zieht es mich für eine Dose nur noch selten vor die Tür. Und bei solchen Touren – fast immer mit dem Rad – kommen zwangsläufig einige Funde zusammen. Wie viele andere Geocacher auch, nutze ich dafür dann die „Field note„-Funktion in meinem Garmin Oregon 450 bzw. von Geocaching.com, um meine Funde direkt zu markieren und anschließend per USB in mein GC-Profil zu laden. Das erspart reichlich Schreib- oder Recherchearbeit im Nachgang einer solchen Tagestour. Funde oder Fehlversuche werden im Oregon innerhalb einer Textdatei („geocache_visits.txt“ | liegt im Basisordner „Garmin“) in der korrekten zeitlichen Abfolge gespeichert und somit ist das Loggen im Anschluss ein Kinderspiel.

„Hatta gefunden?!“

Nun hat es sich bei uns so eingebürgert, dass wenn wir gemeinsam unterwegs sind und an einem Punkt nach einem Geocache gesucht wird, bei einem Fund gerne mal eine „Hatta!“ gerufen wird. Das werden viele ebenfalls kennen. Genauso kann man als Nicht-Suchender auch mal die „Hatta“-Frage den aktiv Suchenden zurufen. Latente Provokationen sind manchmal eben auch was Feines … 😉

In dem Zusammenhang kam ein Cacherfreund bei unserer gestrigen Tour mit der Idee über, ob man den „Field note“-Dialog im GPS-Gerät nicht dementsprechend anpassen könnte. Sprich, aus einem schnöden „Gefunden“ ein „Hatta!“ zu machen. Grandiose Idee, wie wir einhellig befanden!

Gesagt getan! Um eine Änderung des „Field note“-Dialogs vorzunehmen, muss man sich einfach nur an die entsprechende Textdatei im internen Speicher des GPS-Empfängers heranwagen. Beim Garmin Oregon 450 findet man diese Datei im Ordner „Garmin/Text“. Sämtliche deutsche Begriffe, die das Garmin verwendet, sind in dieser Textdatei („German.gtt“) hinterlegt. Diese lässt sich ganz simpel mit einem Texteditor bearbeiten.
2013_09_hatta-editorUm nun den „Field note“-Dialog entsprechend abzuändern, muss man nach folgenden Phrase innerhalb der Textdatei suchen: „TXT_Found_STR_M“ oder einfach „Gefunden“. Hier kann der Begriff zwischen den TXT-Tags beliebig geändert werden … ganz wie es gefällt.
Das Ganze ist natürlich auch mit allen anderen Menübegriffen machbar, die in dieser Textdatei stehen. Zum Abschluss muss man die Datei nur speichern und schon zeigt das Garmin, nachdem man es vom PC abgestöpselt und angeschaltet hat, die neuen Begriffe.

Eine tolle, wenn auch vollkommen nutzlose Spielerei … 😉

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Die Podcaster von „Geocaching Münsterland“ im Interview

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Geocaching Münsterland … der Podcast … Folge ..“

So oder so ähnlich beginnt seit 41 Folgen der Podcast „Geocaching Münsterland“. Mit nunmehr bestimmt etlichen Stunden Tonmaterial bereichern die beiden Münsterländer Geocacher neirolf (Florian) und Kuhwaidi (Rudi) die Online-Welt für uns Geocacher mit ihrem inzwischen recht populären Podcast. Unter www.Geocaching-Münsterland.de erscheinen im Abstand von jeweils etwa zwei Wochen ziemlich regelmäßig rund 20-minütige Podcast-Folgen der beiden.

Ich war selbst bereits zweimal zu Gast „im“ Podcast und durfte dabei einerseits für das Cache Rallye-Event 2012 in Münster werben und beteiligte mich zum anderen an dem Resümee der Messe Jagd und Hund im vergangenen Februar.

Ich stattete beiden nun im Ochtruper Büro von Kuhwaidi einen erneuten Besuch ab, um mal etwas über die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Podcasts zu erfahren. Die Ergebnisse habe ich in einem Interview festgehalten. Weiterlesen →

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Ich kanns langsam nicht mehr hören!

Am gestrigen Abend wurde mit „Ein einfacher Plan…@Night“ (GC397K3), der wohl populärste Nachtcache Nordrhein-Westfalens in der Nähe von Castrop-Rauxel, aufgrund von Problemen mit der Anbringung und Lage von Stationen archiviert. Die Kollegen von „Geocaching im Emsland e.V.“ berichteten bereits. Der Reviewer eigengott schrieb dazu in seinem Archivierungslog folgendes:

Lieber Owner, liebe Geocacher,

ich wurde per Mail auf diesen Cache aufmerksam gemacht. An sich ein schön gemachter Cache. Allerdings wurden einige Stationen an Bäume geschraubt (Fotos liegen vor). Weiterhin befinden sich einige Stationen im Naturschutzgebiet deutlich abseits der offiziellen Wege.

Es mag sein, dass die Bäume von den Schrauben keinen Schaden nehmen. Das Eigentum des Baumbesitzers respektiert das trotzem nicht. Je nach Baumbesitzer kann das zur Sperrung des Gebiets für alle Geocaches führen, wenn es schlecht läuft auch zu erneuten Forderungen an die Politik, unser Hobby zu reglementieren. Ähnliches gilt für das Nichtbeachten geltenden Naturschutzrechts.

Daraufhin brach in den sozialen Netzwerken und Foren erwartungsgemäß ein Sturm der Entrüstung los. Neben der Tatsache, dass „mal wieder“ ein populärer Cache archiviert worden sei, war vor allem der Weg der Meldung an eigengott ein heiß diskutiertes Thema. Schließlich wurde hier kein öffentlicher „Needs Archived“-Log (NA-Log) von einem Cacher im Listing verfasst, sondern der Reviewer eigengott wurde offenbar direkt kontaktiert. So sollte wahrscheinlich der eigene Nickname des Melders aus der Angelegenheit rausgehalten werden.
Begriffe und Formulierungen wie „Feigheit“, „keine Eier“ und „Denunziantentum“ im Bezug auf den unbekannten Melder machten schnell die Runde. Diese gehörten aber zu den eher harmlosen Textpassagen. Wie fast immer ging es nämlich unter die Gürtellinie. Weiterlesen →

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