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Erfahrungen eines „selbstherrlichen Oberlehrers“ – Kritisch loggen unter erschwerten Bedingungen

Am 18. November 2012 besuchte ich in Eschweiler das Geocaching-Event „ART 2012„. Mit zahlreichen Geocachern, Experten von Behörden, Forst, Jagd und Naturschutz wurden über einige Stunden die Auswirkungen des Geocachings auf Flora und Fauna diskutiert. Interessante Workshops, eine Waldführung, lockere Gespräche mit den Experten und eine große Podiumsdiskussion sorgten für einen interessanten Tag. Mit einem Teil der Veranstalter führte ich vorab ein Interview zur Eventplanung und Tipps für Nachmacher.
Im Rahmen der zum Teil kontroversen Podiumsdiskussion kam man irgendwann auf das Thema Selbstkontrolle zu sprechen. Der NRW-Reviewer eigengott, welcher an der Podiumsdiskussion teilnahm, prangerte an, dass die Community der Geocacher bei problematischen Caches viel öfter den kritischen Blick bzw. Log wagen sollte. Nur so könne man der vermeintlichen „Gegenseite“ zeigen, dass eine spezielle Regulierung von außen nicht notwendig ist.

Dabei kamen wir zwangsläufig auf das Thema der „Needs Archived“-Logs (NA-Logs) zu sprechen. Diese Thematik hat für mich im Jahr 2012 erstmals eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Um einen entsprechenden Blog-Artikel zu verfassen, sammelte ich alle NA-Logs von Juni bis September im Umkreis von 80 km rund um Münster und untersuchte sie auf verschiedene Merkmale. So wollte ich feststellen, wie sich die Gründe für NA-Logs prozentual verteilen, wie „erfolgreich“ NA-Logs in der Regel sind und wie hoch der Anteil der NA-bedingten Archivierung durch den Reviewer ist.

Insgesamt wurden im Untersuchungszeitraum von Juni bis September 2012 etwas mehr als 300 Needs Archived-Logs im erweiterten Umkreis um Münster verfasst. Wie die obige Grafik zu den Log-Gründen zeigt, wurde die absolute Mehrheit der NA-Logs aufgrund mangelhafter Wartung abgegeben. Laut einer Auskunft vom Reviewer eigengott liegt dieser Wert NRW-weit wohl noch deutlich höher. Needs Archived-Logs, die auf das verbotene Betreten von einem Gelände oder Problemen mit der Naturverträglichkeit hinweisen sind dagegen sehr selten.

Die 14% an NA-Logs, die eigentlich ein „Needs maintenance“- (NM) oder „Didn’t find it“-Log (DNF) sein müssten, verwundern mich ein wenig. Beim Versenden eines solchen Logs muss man schließlich in einem Zwischenschritt bestätigen, dass man wirklich entsprechend loggen will. Und solche „falschen“ NA-Logs beobachtete ich nicht nur bei „Newbies“, sondern auch bei einigen Cachern mit etlichen Funden.

Weiterhin überprüfte ich, wie oft denn aufgrund eines Needs Archived-Logs auch eine Archivierung stattfand. Bei diesen Werten wunderte ich mich auch ein wenig. Hier hatte ich eine deutlich höhere Archivierungsquote erwartet. Letztlich lässt sich das aber wohl auch ein Stück weit durch die hohe Anzahl an „falschen“ NA-Logs erklären. Zudem reagierten zahlreiche Owner nach einer Reviewer-Note oder einem Disable-Log durch den Reviewer auf einmal mit der überfälligen Wartung des angemahnten Caches. Etliche DNF- und NM-Logs bewegten viele Cache-Owner vorher nicht zu einer Wartung. Erst wenn die Archivierung droht, werden viele aktiv.

Von den 65% der überhaupt archivierten Geocaches wurden ¾ durch einen Reviewer ins Jenseits befördert. Nur bei ¼ fühlte sich der Cache-Owner verpflichtet und kam einer vermeintlichen Archivierung durch den Reviewer zuvor.

Diese Daten zeigen, dass ein Needs Archived-Log längst nicht immer eine Archivierung zur Folge hat. Zudem wird der Archivierungsknopf nicht immer vom Reviewer gedrückt. Bei einem Teil der Fälle stehen die angemahnten Cache-Owner zu ihrer Verantwortung.

Natürlich zeigen diese Beobachtungen nur einen Ausschnitt und sind somit eher nicht repräsentativ für die Gesamtheit der Caches in NRW, Deutschland oder sonstwo. Allerdings zeigen sie eine eindeutige Tendenz, dass der häufigste NA-Grund mangelhafte Wartung sein dürfte.
Weiterhin zeigten mir die gesammelten Daten, dass die wenigen Logs durch offensichtliche Fake-Accounts oder Sockenpuppen mitnichten unberechtigt sein müssen. Nahezu alle Logs solcher Accounts waren augenscheinlich berechtigt und letztlich auch „erfolgreich“. Hier wollten die Logger wohl nur ihre eigentliche GC-Identität verbergen, um Stress und Ärger zu umgehen … vielleicht auch um eine Stigmatisierung als übereifriger NA-Logger zu vermeiden.
Letzteres Verhalten kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch die direkte Meldung beim Reviewer ohne den Weg über die Mail an den Cache-Owner oder den „korrekten“ Needs Archived-Log. Beide Wege sind in meinen Augen in der heutigen Zeit durchaus legitim und haben rein gar nichts mit Denunziantentum oder ähnlichen verleumderischen Begriffen zu tun. Ich sehe sie vielmehr als Selbstschutz in einer Community, in welcher der Ton in der letzten Zeit immer rauer wurde.

Meine eigenen Erfahrungen mit „Gegenwind“

Ich streife inzwischen seit rund 3,5 Jahren als Geocacher durch die Gegend und habe die ein oder andere Dose gesucht und oftmals auch gefunden. Dies ist wahrlich kein langer Zeitraum, aber ich habe in meinen Augen schon einiges erlebt und die ein oder andere Entwicklung mitbekommen, die das Geocaching in der Zeit durchlief.
In diesem Jahr 2012 war allerdings eine Sache ziemlich neu für mich: Polemik, Beleidigungen und Drohungen durch Owner von Caches, bei denen ich einen „Needs Archived“-Log oder einen kritischen Satz in einem Fund-Log schrieb. So etwas hatte ich in den zweieinhalb Jahren zuvor noch nie selbst erlebt und auch nicht wirklich von anderen mitbekommen. Wohlgleich gab es solche Geschichten auch andernorts zuhauf, wie man diversen Foreneinträgen und Blogartikeln entnehmen kann. Für mich kam diese Erfahrung im Frühjahr und Sommer 2012 wie auf einen Schlag, da ich hier erstmals Needs Archived-Logs verfasst hatte, die nicht auf eine mangelhafte Cache-Wartung hinwiesen, sondern auf Aspekte des Naturschutzes.
Insgesamt habe ich in meiner „Cacher-Laufbahn“ 13 NA-Logs verfasst. Diese machen bei meinen derzeit rund 2.700 Logs jeglicher Art zwar nur ca. 0,5% aus, aber für den ein oder anderen Geocacher sind dies bereits 0,5% zuviel. Für manch einen sind NA-Logs pures Teufelszeug, das Machwerk besserwisserischer Denunzianten und übermotivierter Blockwarte. Diese und ähnlich schwachsinnige Titulierungen fallen zumindest hin und wieder im Zusammenhang mit NA-Logs und Cache-Archivierungen.

2012 … ein Jahr reich an Ärger

Für mich startete der „Spaß“ im April 2012 mit einer bereits in einem früheren Beitrag kommentierten Drohung, die ich nach einem Needs Archived-Log erhielt. Per Mail wurde mir mitgeteilt, dass ich „Pisser“ mich „niemals alleine im Wald“ blicken lassen solle. Inzwischen kenne ich die Identität des Autors dieses kurzen Frustschreibens. Eine Entschuldigung für diese geistige Entgleisung erfolgte nie.

Weiter ging es Ende Juni, als ich aus verschiedenen Gründen (Lage abseits der Wege in Naturschutzgebieten und Anwohnerbeschwerden) bei mehreren Caches einer zusammenhängenden Cache-Runde „Needs Archived“ loggte. Alle geloggten Caches wurden vom Reviewer schnell archiviert und das brachte die Owner der Runde wohl zu der Überzeugung, dass ein langes Pamphlet gegen mich als NA-Logger angebracht wäre. Zahlreiche Formulierungen wie

„Dieser Owner ist in Münster als Selbstherrlicher, ewig Besserwissender bekannt.“

sollten mich beim Reviewer diskreditieren. Bei mir sorgten sie dagegen zunächst für Kurzweil, aber letztlich waren sie doch in gewissem Maße verletzend. Ich schrieb die Owner daraufhin an und forderte eine Änderung der Log-Einträge. Dies wurde durch die Löschung aller entsprechenden Logs fix umgesetzt. Auch hier kam nie eine Entschuldigung für die beleidigenden Worte. Aber ok, was will man von Verfassern solcher Texte auch erwarten. 😉

In die Reihe der „netten“ Reaktionen im Jahr 2012 fügte sich auch die Note eines Cache-Owners ein, die reich an Polemik war. Im meinem Fund-Log bei einem äußerst populären Multi-Cache erwähnte ich beiläufig, dass die Verwendung von Schrauben zur Befestigung einer Station am Baum in meinen Augen unglücklich sei und man auch verträglichere Lösungen hätte finden können. Kein NA-Log, keine Note … nur als „P.S.“ im Fund-Log. Kurze Zeit später teilte der offenbar gereizte Owner per Note mit, dass der betreffende Baum „keinen seelischen Schaden“ genommen und er auch „extra nickelfreie Schrauben“ verwendet hätte, falls der Baum an einer „Nickelallergie“ leide und zum „Rindenarzt“ müsste.

Abschließend reagierte Ende September auch mal ein eigentlich unbeteiligter Geocacher auf einen kritischen Fund-Log von mir mit Beleidigung und Polemik. Ich prangerte in meinem Fund-Log die Befestigung des Cache-Behälters, eine Feuchtraum-Steckdose, im Wurzelbereich eines intakten Baumes am Wegesrand an. Daraufhin fühlte sich ein nachfolgender Cacher ermutigt folgende Zeilen in seinem eigenen Fund-Log zu schreiben:

„Lustig gemacht! hat Spaß gemacht.
@ehnatnor. Ja ja , die Förster machen die Vogelkästen deshalb auch immer mit dem Pritt-Stift an den Bäumen fest.
@schmiddi s. Nicht von Spinnern ärgern lassen…..“

Die letzte Formulierung konnte ich dabei nur auf mich beziehen und daher schrieb ich den Verfasser des Logs direkt an. Natürlich erhielt ich keine Reaktion, aber nach rund einer Woche war ich auf einmal kein „Spinner“ mehr, sondern ein „Öko-Fundamentalist“. 😉

Needs Archived-Logs und ihre Auswirkungen 

Alle NA-Logs, die ich im Laufe der letzten dreieinhalb Jahre verfasste, führten über kurz oder lang zu einer Archivierung des angezeigten Caches. Auf nahezu all diese Logs und kritischen Notes bzw. Fund-Logs erhielt ich zumindest im Jahr 2012 beleidigende und polemische Reaktionen. Nun ist es nicht so, dass ich nicht damit leben kann und mir der Möglichkeit nicht schon vor meinem jeweiligen Log bewusst war. Aber solche Reaktionen lassen mich bei jeder zukünftigen Kritik nun zweimal überlegen, ob ich der „Dumme“ sein möchte, der den Ärger abbekommt.
Als Beispiel nehme ich mal den weiter oben bereits beschriebenen populären Multi-Cache, bei dem ich im Fund-Log beiläufig die Schrauben im Baum anprangerte. Hier würde ich im Leben nicht einen Needs Archived-Log verfassen. Dieser wäre zwar neben dem Hinweis auf die Schrauben im Baum auch durch einen Hinweis auf das missachtete Wegegebot im Naturschutzgebiet durchaus berechtigt. Aber ein NA-Log bei solch einem populären Cache würde wohl heftigere Reaktionen hervorrufen, als solch kindische, wie ich sie bisher erlebte. Wenn ich mich erinnere, wie im vergangenen Sommer in den sozialen Netzwerken und Logs gegen Reviewer gehetzt und gepöbelt wurde und wie immer wieder von angeblichen Denunzianten und Blockwarten die Rede ist, könnte ich glatt die Lust verlieren, meinen Kopf für kritische Logs hinzuhalten.

Kritik beim Loggen … eher nicht

Gänzlich unkritisch unterwegs zu sein, verhindert natürlich Stress und Ärger. Schließlich will man ja nur Geocachen. Diese Einstellung scheint sehr weit verbreitet zu sein und ich kann sie ebenfalls gut nachvollziehen. Als Beispiel ziehe ich auch hier wieder den bereits erwähnten sehr populären Multi-Cache an. Dieser verzeichnet heute mehr als 1.700 Logs jeglicher Art. Nur in zwei Logs wird das Problem mit den Schrauben im Baum erwähnt und in keinem einzigen Log steht etwas zum Wegegebot im Naturschutzgebiet … zugegebenermaßen auch nicht in meinem. Aber auch bei vielen anderen Caches kann man meiner Erfahrung nach solche Tendenzen erkennen. In der Regel wird Kritik vermieden. Nur wem ist damit geholfen?

Für mich steht fest, ich werde weiterhin den kritischen Blick und Log wagen, wenn es angebracht ist. Gerade bei Geocaches in Naturschutzgebieten abseits der Wege, bei Stress mit Eigentümern oder deutlicher Sachbeschädigung werde ich mich nicht zurückhalten.
Dem Geocaching im Ganzen wäre allerdings gedient, wenn berechtigte, sachliche Kritik keine Aufgabe von Wenigen bleibt, sondern in der breiten Masse Akzeptanz und Anwendung finden würde. Nur so kann in meinen Augen eine wirksame Selbstkontrolle innerhalb der Community entstehen und Regulierung von außen vermieden werden. Und das dürfte ja das Ziel aller Geocacher sein!

 

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  1. Needs Archived und die Folgen – jr849.de
  2. In der Nachfolge der GecKo … ART 2012 – Ein Interview – Geocaching-MS.de
  3. Ohne Kommentar … fast … – Geocaching-MS.de

Autor: ehnatnor | Jens

Hier schreibt "ehnatnor", im normalen Leben hin und wieder auch mit "Jens" ansprechbar, rund ums Geocaching in Münster. Das Ganze kann aber auch weitere Kreise ziehen ... Du findest mich auch bei Facebook, Twitter und Google+.

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. NM und NA sind nichts Schlimmes – es besteht jederzeit die Möglichkeit den Gründen für solche Logs Abhilfe zu schaffen und je öfter ich solche Beiträge wie Deinen lese, um so öfter juckt es mich noch häufiger NM+NA zu loggen.

    Wer Geocaches bei Groundspeak sucht, der unterwirft sich den Regeln auf dieser Plattform. Wer sich an die Regeln nicht hält, muss vom Platz. Beim Fußball darf auch niemand noch ein paar Kumpels, einen zweiten Ball und ein drittes Tor mit auf den Platz zum Spiel bringen.

  2. Was erreicht man mit einem NA Log? Der Owner beläst den Cache dort und schiebt ihn einfach auf eine der vielen neuen privaten Geocaching-Seiten. So what?!?

  3. Ich habe den Eindruck das sich wenig bis gar nicht dafür interessieren ob ein Cache Gesetze verletzt oder den Guidelines entspricht.
    Ich habe gerade wieder einen Multi gesucht bei dem eine Stage an den Stamm eines lebenden Baums geschraubt ist und eine andere so an einen Hochsitz geschraubt wurde das man die Leiter ganz hoch klettern muss um sie zu bergen. Hier in Hessen ist das Betreten von solchen jagdbetrieblichen Einrichtungen aber nicht erlaubt.
    Und, das war fast schon zu erwarten, die Cachebox ist natürlich auch eingegraben.

    Der Mehrheit der Sucher fällt da nichts auf, jedenfalls schreiben sie nichts.
    Und fast ein Drittel der Finder gibt dem Cache sogar einen Favoritenpunkt. Offensichtlich will „die Community“ einfach nur unreglementierten Spaß.

  4. Dem kann ich nur zustimmen. Auch ich wurde schon von einem Owner „angeschriehen“ wie ich es den erdreisten könnte seinen Cache zu kritsieren, er gehöre schliesslich ihm und das gehe mich garnix an (der Cache war in einem Teich und nur 5 Meter daneben stand ein grosses Schild: Betreten des Teichufers verboten, Naturschutzgebiet). Ich hatte das Schild in meinem Log geposted welches u gehend vom Owner gelöscht worden ist.

    Für viele geht es mitlerweile nur noch um den Spass beim Cachen. Der Gedanke das man sich hier in einer schützenswerten Umgebung befindet spielt da meist keine Rolle 🙁

  5. Ich hab zwar erst zwei NA geschrieben (einmal ein EC der keiner war, einmal mein eigener Cache, den jemand anderes adoptiert hatte und nicht pflegte), aber ich unterscheide bei der Bewertung schon, ob es sich um einen Verstoß gegen deutsche Gesetze handelt oder um die mehr oder weniger willkürlichen Regeln von Groundspeak. Bestes Beispiel ist das Vergraben. Wo ist da beispielsweise das Problem, wenn man das vorher mit dem Grundstücksbesitzer ausmacht?

    Die Art der Kommunikation untereinander hat sich teilweise aber schon sehr zum Negativen verändert. Aufgrund meiner Sockenpuppenliste bin ich ja bei vielen auch schon von Haus aus unten durch. Dazu teil ich gerne mal aus. Das ermuntert scheinbar so manchen, mich zu beschimpfen und zu beleidigen. Ich kann das ab und amüsier mich dann eher über diese Trolle. Auf diese Stufe werde ich mich aber selbst nie hinabbgeben. Das muss man abkönnen.

  6. Ich habe gerade festgestellt, dass Antispam Bee drei der oberen Kommentare als Spam deklariert hatte und diese so zuerst hier nicht auftauchten. Da muss ich wohl die Einstellungen noch etwas verfeinern. Sry!

    Jens

  7. „Der Owner beläst den Cache dort und schiebt ihn einfach auf eine der vielen neuen privaten Geocaching-Seiten. So what?!?“

    Muhahahaha, wenn er das man täte, dann wäre der ganze halblegale Quark ja endlich weg. Wobei liegen lässt er ihn, das stimmt, den Müll wieder einsammeln tut fast niemand. Diese ganzen „heimlichen“ Grüppchen wo dann einer härter als der andere ist… sorry, aber manchmal frage ich mich wie kindisch altersseitig Erwachsene eigentlich noch werden können?!

    Auf diesen privaten Seiten gibt es zu wenig Publikum, gerade deshalb wird ja so reichlich gepöbelt weil man es nicht erträgt seinen ach so tollen Cache nicht bei Groundspeak zu listen. Da wird dann auf alles und jeden geschimpft und mit großen Worten der eigene Rückzug erklärt, womit wir dann wieder beim Kindergarten sind.

  8. Hallo,

    ich kann hier nur zustimmen. Man ist immer auch für sein eigenes Umfeld verantwortlich. Soll heissen, wenn ich einen Cache sehe der nicht regelkonform ist, so setze ich mich mit dem Owner in Verbindung und kläre das mit Ihm. Bisher hat das auf freundlicher Basis auch immer gut funktioniert. Ich bitte ihn den Cache zu disablen und umzugestalten. Sollte dies nicht möglich sein muss er asap ins Archiv. Hier gilt es zum einen den Schaden durch Suchende und die Anzahl der Nachahmer gering zu halten. Sollte der direkte Kontakt nicht zum notwendigen Ergebnis führen ist ein NA fällig. Dieser wird aber auch dann sachlich und ohne jegliche Polemik verfasst.
    Auf folgende Diskussionen lasse ich mich nicht ein, da es nicht meine Aufgabe ist die Regeln die durch GC definiert wurden zu verteidigen oder zu erläutern.

    Wichtig ist m.E. das man darauf achtet den NA nicht als persönlichen Angriff auf den Owner aussehen zu lassen ubd dies auch ganz klar so darstellt. Es geht sicherlich jedem Owner so, das er sich ersteinmal in seiner Ehre gekränkt fühlt, aber dieses Gefühl verfliegt genauso schnell wie es gekommen ist.

    Ein Verlagerung von GC auf andere Plattformen ist genauso falsch wie sinnvoll.

    Gruss
    PappaPad

  9. Erstmal vorweg…ein ausgezeichneter Artikel. Ich hatte zwar auch eine Zeitlang NA-Logs beobachtete und den Inhalt überflogen, aber nicht derart ausgewertet – interessantes Ergebnis.

    Ich selbst vermeide aber NA-Logs…das ist mir zu stressig mit dem Gegenwind. Sollte ich aber über eine Dose stolpern, wo sich z.B. die Anwohner bei mir beschwerten, dann gehts per Mail direkt an einen der Reviewer. Was Schrauben angeht, da drücke ich meist zwei Augen plus Hühnerauge zu, schreibe aber den Owner u.U. direkt an oder hinterlasse einen Hinweis im Log…