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2012 … Fazit eines Geocaching-Bloggers

Als ich im Sommer 2011 mit diesem Blog aufgrund eines großen Events in Münster startete, dachte ich nicht im Traum daran, dass ich jetzt, eineinhalb Jahre später immer noch meine Gedanken und Erfahrungen rund um das Thema Geocaching in die Welt posaune. 😉
Tatsächlich sind seit damals 31 Artikel hier im Blog entstanden, die mal mehr, mal weniger gut waren. Gerade das Finden von eigenen Themen erschien mir zu Anfang doch recht schwer und daher zweifelte ich zuerst, ob noch ein Geocaching-Blog wirklich sinnvoll ist. Vor allem, wenn man nichts mitzuteilen hat.
Ich entwickelte meinen eigenen Stil, wenn ich es so nennen darf, und suchte mir unter den unzähligen Geocaching-Blogs meinen Bereich aus. Mit der Konzentration auf das Geocaching in Münster fahre ich seitdem gefühlt ganz gut.
Im Jahr 2012 habe ich meinen Themenbereich jedoch erweitert. Zum einen habe ich ein paar Artikel zu meinen neuen GPS-Geräten (Garmin eTrex 30 und Oregon 450) verfasst und zum anderen hat mich, wie manch anderen auch, das Spannungsfeld zwischen Geocaching und Naturschutz gepackt. Besonders zum letzten Thema sind viele der Artikel dieses Jahres entstanden.

In jedem Artikel hier auf Geocaching-MS.de steckt unterschiedlich viel Aufwand. So war ich zum Beispiel mit der Recherche und der Schreibarbeit zum Thema „Nachtcaches und Wildunfälle in Münster“ über mehrere Wochen beschäftigt. Andere Texte, wie zum Beispiel zu einer Drohmail aufgrund eines NA-Logs, habe ich in wenigen Minuten „aus dem Bauch“ heraus geschrieben. Allen Artikeln gemein, ist aber die Lust am Nachforschen und Schreiben. In jedem Textbeitrag steckt immer eine Menge Herzblut. Und das ist auch ein Grund, warum ich hier keine wöchentlichen Updates von mir gebe, sondern mir für jede Veröffentlichung viel Zeit nehme. So soll es auch im Jahr 2013 weitergehen!

Geocaching-MS.de im Jahr 2012 in „Zahlen“

Wer eine Webseite oder etwas Ähnliches in der Öffentlichkeit betreibt, tut dies in aller Regel, um sich mitzuteilen. Wenn diese Mitteilungen dann in Form von Kommentaren, E-Mails, Besucherzahlen und Verlinkungen auf Reaktionen bei anderen stoßen, ist das toll. Ganz einfach! Natürlich schreibe und veröffentliche ich hier nicht, um meine eigene Eitelkeit zu bedienen, aber jeder andere Blogger, Podcaster oder sonst wer dürfte mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es eine schicke Sache ist, von möglichst vielen gelesen und gehört zu werden. Und ich bin so ehrlich und gebe gerne zu, dass ich mich freue, wenn ein neuer Artikel viele Besucher auf meine Webseite lockt oder die ein oder andere Verlinkung auf den Artikel hinweist.

Daher folgend eine kleine Top 5 der nach Google Analytics „erfolgreichsten“ Artikel auf Geocaching-MS.de im Jahr 2012:

  1. 19 Wochen mit dem Garmin etrex 30
  2. Das neue eTrex 30 ist da .. ich bin überfordert
  3. Garmin eTrex 30 – “Speicher voll”-Problem gelöst
  4. Zivilrecht vs. Geocaches im Münsterland
  5. Adieu Garmin eTrex 30 … hallo Oregon 450!

Diese fünf Artikel erzeugten allein etwas mehr als 50 % des gesamten Traffics auf der Webseite im Jahr 2012. Etwas schade ist natürlich, dass sich dabei nur ein richtiges „Geocaching-Thema“ (Platz 4) einreihen konnte.

Generell ist all meinen „echten“ Geocaching-Beiträgen gemein, dass sie im Gegensatz zu den Equipment-Artikeln nur für eine kurze Zeit nach dem Erscheinen Relevanz haben und somit besucht werden. Der Artikel „Zivilrecht vs. Geocaches im Münsterland“ wurde zum Beispiel innerhalb von einer Woche nach Erscheinen aufgerufen, wie in den folgenden 35 Wochen nicht mehr.
Dagegen locken die Artikel rund um das Garmin eTrex 30 nach wie vor täglich etliche Leser auf die Webseite … selbst noch mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung des Beitrags.
Auch bei den Spammern waren die oben genannten Top-Artikel offensichtlich sehr beliebt. Im Herbst setzte ich kurzzeitig bei der Kommentarfunktion des Blogs ein Tool namens „Antispam Bee“ ein, das Spam-Kommentare automatisch herausfiltert. Leider filterte es auch trotz genauer Einstellungen immer wieder „echte“ Kommentare heraus. Deshalb setzte ich nach ein paar Wochen wieder auf die vorherige Anti-Spam-Technik. Aber in diesen paar Wochen bemerkte ich erstmals, wie sehr meine Webseite mit Viagra-Angeboten zugemüllt wäre, wenn es keinen Spamschutz gäbe.

Ab dem Sommer setzte ich auch auf ein weiteres Tool, was den Zugang zum Backend des Blogsystems sicherer macht. Durch die Meldungen des Tools bekam ich erstmals mit, dass etliche Male versucht wurde, in das Blog-System „einzubrechen“. So kamen rund 150 registrierte Versuche von irgendwelchen Iranern, Russen, Rumänen, Ukrainern, Chinesen und US-Amerikanern zusammen. Diese „Angriffe“ galten aber zum Glück nie Geocaching-MS.de im Speziellen, sondern wurden auch immer nahezu zeitgleich bei zwei weiteren WordPress-Projekten von mir registriert.

Der Blick über den Tellerrand

Durch das Verfassen eigener Beiträge zum Thema Geocaching kommt man quasi nicht daran vorbei, sich auf verschiedenen Plattformen zu betätigen, unterschiedliche Blogs und Podcasts zu abonnieren und alles Mögliche zu lesen. Meine Geocaching-Blogliste im RSS-Feedreader ist inzwischen auf deutlich über 50 Blogs angewachsen. Mit Twitter, Facebook und dem Blick in die entsprechenden Foren versuche ich am Ball zu bleiben.

Die Möglichkeiten verschiedene Ansichten rund um das Thema Geocaching kennenzulernen, waren in 2012 (gefühlt) größer als je zuvor. Vielfach überdachte ich aufgrund bestimmter hervorragender Artikel sogar meine bisherige Einstellung zu dem jeweiligen Thema.
Ein Geocaching-Blog stach dabei im vergangenen Jahr in meinen Augen deutlich hervor: TJ schreibt. Mit Artikeln wie „DU – ER – IHR“ oder „DU“ hat TJ auch im vergangenen Jahr für reichlich Aufsehen gesorgt … und das zu Recht!

Der Blog und die Öffentlichkeit

Dass mein Geocaching-Blog-Projekt in aller Öffentlichkeit geschieht, war mir natürlich von Anfang an klar. Aber eher nach einem oberflächigen Motto:

„Wenn du einen Blog betreibst, kann jeder sehen und lesen, was du geschrieben hast. Vielleicht gibt es auch mal kritische Reaktionen, aber die gehören auch dazu. Und das ist auch  gut so!“

Allerdings erlebte ich im abgelaufenen Jahr auch zwei Reaktionen, mit denen ich zuvor so gar nicht gerechnet hatte.
Zum einen gab es kurz vor dem Sommer 2012 mehrere Interview-Anfragen der lokalen Presse. Dass Geocaching hierbei lediglich als Füllmaterial für die contentarme Sommerzeit herhalten sollte, war dabei jeweils ganz klar.
Zum anderen kam über das Kontaktformular dieser Webseite auch die bereits oben erwähnte Droh-Mail eines offensichtlich beleidigten Cache-Owners.

Für 2013 gerüstet

Wie auch immer …  alles in allem war das Jahr 2012 in punkto Geocaching für mich persönlich ganz besonders. Unter anderem auch aufgrund des gefühlten Erfolgs dieses Geocaching-Blogs. Im kommenden Jahr werde ich daher weiter am Ball bleiben und versuchen die inzwischen ordentlich lange Themenliste nach und nach abzuarbeiten.

Ich möchte mir hiermit herzlich bei den vielen Lesern und
Kommentatoren für das vergangene Jahr 2012 bedanken!

Euch allen und euren Familien wünsche ich zum Schluss
einen Guten Rutsch und ein tolles Jahr 2013!

Das Logo von Travelling Jack wurde mit dessen Genehmigung veröffentlicht und unterliegt dem Urheberrecht.

Autor: ehnatnor | Jens

Hier schreibt "ehnatnor", im normalen Leben hin und wieder auch mit "Jens" ansprechbar, rund ums Geocaching in Münster. Das Ganze kann aber auch weitere Kreise ziehen ... Du findest mich auch bei Facebook, Twitter und Google+.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich wünsche Dir weiterhin, dass Du deinen Stil beibehältst und dich auch von Kritik nicht entmutigen läßt…

    Wünsche Euch allen viel Gesundheit und erfolgreiches Dosensuchen 2013!

    VG,
    Joerg