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2012 … Fazit eines Geocaching-Bloggers

Als ich im Sommer 2011 mit diesem Blog aufgrund eines großen Events in Münster startete, dachte ich nicht im Traum daran, dass ich jetzt, eineinhalb Jahre später immer noch meine Gedanken und Erfahrungen rund um das Thema Geocaching in die Welt posaune. 😉
Tatsächlich sind seit damals 31 Artikel hier im Blog entstanden, die mal mehr, mal weniger gut waren. Gerade das Finden von eigenen Themen erschien mir zu Anfang doch recht schwer und daher zweifelte ich zuerst, ob noch ein Geocaching-Blog wirklich sinnvoll ist. Vor allem, wenn man nichts mitzuteilen hat.
Ich entwickelte meinen eigenen Stil, wenn ich es so nennen darf, und suchte mir unter den unzähligen Geocaching-Blogs meinen Bereich aus. Mit der Konzentration auf das Geocaching in Münster fahre ich seitdem gefühlt ganz gut.
Im Jahr 2012 habe ich meinen Themenbereich jedoch erweitert. Zum einen habe ich ein paar Artikel zu meinen neuen GPS-Geräten (Garmin eTrex 30 und Oregon 450) verfasst und zum anderen hat mich, wie manch anderen auch, das Spannungsfeld zwischen Geocaching und Naturschutz gepackt. Besonders zum letzten Thema sind viele der Artikel dieses Jahres entstanden. Weiterlesen →

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Erfahrungen eines „selbstherrlichen Oberlehrers“ – Kritisch loggen unter erschwerten Bedingungen

Am 18. November 2012 besuchte ich in Eschweiler das Geocaching-Event „ART 2012„. Mit zahlreichen Geocachern, Experten von Behörden, Forst, Jagd und Naturschutz wurden über einige Stunden die Auswirkungen des Geocachings auf Flora und Fauna diskutiert. Interessante Workshops, eine Waldführung, lockere Gespräche mit den Experten und eine große Podiumsdiskussion sorgten für einen interessanten Tag. Mit einem Teil der Veranstalter führte ich vorab ein Interview zur Eventplanung und Tipps für Nachmacher.
Im Rahmen der zum Teil kontroversen Podiumsdiskussion kam man irgendwann auf das Thema Selbstkontrolle zu sprechen. Der NRW-Reviewer eigengott, welcher an der Podiumsdiskussion teilnahm, prangerte an, dass die Community der Geocacher bei problematischen Caches viel öfter den kritischen Blick bzw. Log wagen sollte. Nur so könne man der vermeintlichen „Gegenseite“ zeigen, dass eine spezielle Regulierung von außen nicht notwendig ist.

Dabei kamen wir zwangsläufig auf das Thema der „Needs Archived“-Logs (NA-Logs) zu sprechen. Diese Thematik hat für mich im Jahr 2012 erstmals eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Um einen entsprechenden Blog-Artikel zu verfassen, sammelte ich alle NA-Logs von Juni bis September im Umkreis von 80 km rund um Münster und untersuchte sie auf verschiedene Merkmale. So wollte ich feststellen, wie sich die Gründe für NA-Logs prozentual verteilen, wie „erfolgreich“ NA-Logs in der Regel sind und wie hoch der Anteil der NA-bedingten Archivierung durch den Reviewer ist. Weiterlesen →

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In der Nachfolge der GecKo … ART 2012 – Ein Interview

Vor ziemlich genau fünf Monaten fand in Schwerte die erste „GecKo„, kurz für Geocaching Konferenz, statt. Über ein ganzes Wochenende wurden verschiedene Workshops, Veranstaltungen und eine große Podiumsdiskussion rund um die Themen Naturschutz und Dialog mit Jagd und Forst angeboten. Das sehr engagierte Orga-Team veranstaltete somit das bis dato größte Event zu diesem heiß diskutierten Themenbereich. Der inhaltliche Höhepunkt war die Podiumsdiskussion, welche mit hochkarätigen Teilnehmern aus Jagd und Forst, Wissenschaft und Naturschutz glänzte. Auch die Reviewer waren hier, durch den Bremer Reviewer stash-lab, vertreten. Das Ergebnis dieser Podiumsdiskussion fasste ich nach dem Besuch des Events in einem Blogartikel zusammen: Kommunikation ist das Stichwort!

Die Reaktionen auf die GecKo waren vielfältig und in den Wochen nach dem Event beschäftigten sich viele Blogs und Podcasts mit der Veranstaltung. Der Grundtenor war durchweg, dass wir Geocacher mehr Dialog mit der vermeintlichen „Gegenseite“ wagen sollten. Nur so könnten mögliche Probleme schon im Vorfeld aus dem Weg geräumt werden. Die Formulierung „Sprechenden Menschen kann geholfen werden“ machte mehrfach die Runde.

Wie der Dialog in der Nachfolge der GecKo nun aussehen kann, wollen die Organisatoren der ART 2012 zeigen. Mit ihrem Event am 18. November 2012 in Eschweiler wollen sie Geocacher, Jäger, Förster, Behörden und Naturschützer an einen (runden) Tisch bringen, um gemeinsam über lokale Probleme zu diskutieren. „Miteinander statt Gegeneinander“ ist die Devise.
Wie bei der GecKo gibt es auch hier verschiedene Workshops zum Thema und eine Podiumsdiskussion. Anders als bei der überregionalen GecKo dürfte der inhaltliche Schwerpunkt aber auf dem „Smalltalk“ (Programmpunkt „Am Tisch mit …“) liegen. Dabei sollen in einer gemeinsamen Runde lokale und regionale Probleme auf den Tisch kommen und mit Vertretern der Behörden und aus Jagd, Forst und Naturschutz diskutiert werden.
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Apropos „Reviewerwillkür“ … Beitragsempfehlung

Vor gut zwei Monaten wurde ein relativ populärer Multicache im nördlichen Ruhrgebeit aufgrund von Verstößen gegen die Guidelines durch den Reviewer eigengott archiviert. Diese „Zwangsarchivierung“ brachte für einige Geocacher (vor allem) in NRW offenbar das Fass in Bezug auf einige Reviewer zum Überlaufen. Und so brach vor allem in den sozialen Netzwerken über Tage und Wochen hinweg ein Sturm der Entrüstung los. Diese fand nach wenigen seriösen, oftmals extrem unqualifizierten oder gar beleidigenden Beiträgen und Kommentaren im Netz ihren „Höhepunkt“ in einer Boykottaktion einiger Cacheowner, die ihre Geocaches für 10 Tage deaktivierten. Verbunden mit einem Aufruf sollte so ein Zeichen gegen „Reviewerwillkür“ gesetzt werden. Weiterlesen →

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Adieu Garmin eTrex 30 … hallo Oregon 450!

Ziemlich genau ein Jahr ist es nun her, dass ich meinen ersten ausführlicheren Beitrag zu einen GPS-Gerät der Firma Garmin hier im Blog veröffentlichte. Im Sommer 2011 wurde die neue eTrex-Serie von Garmin angekündigt. Da ich als eTrex h-Veteran diese Baureihe schätzen gelernt hatte, beschloss ich, mir das „Premium“-Modell der neuen Serie anzulegen, das Garmin eTrex 30.

Garmin hatte es mit dem angekündigten Termin der Markteinführung in Deutschland nicht so genau genommen. Und so dauerte es noch einige Monate bis letztlich Anfang November 2011 mein neuer GPS-Empfänger vor mir lag.
Erstmals ein eigenes GPS-Gerät mit Karte und allem, was das Cacher-Herz begehrt. Meine Freude über den Kauf, aber auch die damit verbundene „Überforderung“ mit den vielen neuen Tools, drückte ich damals in Form eines weiteren Blogartikels aus. Allerdings verriet ich in dem Artikel nichts zu meinem Erstaunen, als ich die Verpackung des eTrex 30 das erste Mal öffnete. Als Ausdruck der Verwunderung entfuhr mir im Selbstgespräch ein „Ui, das ist aber klein!“ (oder so ähnlich). 😉
Auch wenn es nicht immer auf die Größe ankommt, so war dies doch immer wieder ein Thema, wenn ich anderen Cachern mein eTrex 30 präsentierte. Mit der Zeit übernahm ich, wohl aufgrund des ständigen Verteidigens dieses Kaufs, meine eigene Argumentation, dass die Bildschirmgröße (176 x 220 Pixel bei einer Diagonale von 2,2 Zoll) für mich vollkommen ausreichend sei und ich kein anderes Gerät haben wolle. Ich schrieb sogar ein drittes Mal einen Artikel über meine guten Erfahrungen mit dem Gerät. Insgeheim wusste ich natürlich, dass dies in gewissem Maße Unsinn war. In Wirklichkeit empfand ich nach einiger Zeit der Benutzung den Bildschirm zu klein, den Kartenaufbau zu lahm und die Bedienung mit dem Joystick viel zu umständlich. Weiterlesen →

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Nachtcaches und Wildunfälle in Münster … eine Analyse

Die Tage werden wieder kürzer und die dunkle Jahreszeit hat längst begonnen. Das läutet für viele Geocacher regelmäßig den Beginn der „Nachtcache-Saison“ ein. Neue NCs werden vermehrt ins Leben gerufen und bestehende werden stärker frequentiert, als zum Beispiel in den Sommermonaten. Dadurch tritt aber auch wieder eines der Themen auf den Plan, welches seit Jahren das durchweg höchste Konfliktpotential zwischen Geocachern und Förstern, Jägern sowie Naturschützern bietet.
Blättert man – vor allem im Frühjahr – in seiner Lokalzeitung, wird man vermehrt Berichte über die jährlich stattfindenden Hegeringtreffen der örtlichen Jägerschaft finden. Neben vielen anderen Informationen aus dem Hegering wird in solchen Berichten in der Regel immer wieder ein Punkt besonders genannt und hervorgehoben:

„Das Problem daran ist, dass sich diese Suche immer mehr auf die Nacht verlagert“(…). Denn der nächtliche Abenteuerspaß bringt viel Unruhe in die Wälder und treibt die Tiere direkt aus dem Wald vor das nächste Fahrzeug. (Quelle: WN.de)

So oder so ähnlich wird immer wieder berichtet. Mal abgesehen von der oftmals formulierten Pauschalität der Behauptung, Geocacher seien an Wildunfällen Schuld, kann man erkennen, dass sich die Kritik der Jäger in den letzten Jahren vor allem auf das Geocaching bei Nacht verlagert. Von der ebenfalls oftmals kritisierten Suche querwaldein liest man dagegen in letzter Zeit verhältnismäßig wenig. Weiterlesen →

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